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  • Bankenkrise vorbei? / Steinbrücks neuer Job

    Merkel besorgt über Schwäche deutscher Banken

    Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht trotz der verbesserten Wirtschaftsaussichten noch viele Risiken für die Erholung, besonders im Bankenbereich. Ähnlich äußerte sich der EZB-Präsident: Jean-Claude Trichet warnte die Bankenbranche mit ungewöhnlich scharfen Worten davor, nach der Krise allzu leichtfertig zur Normalität zurückzukehren. Was ist beunruhigender? Die Aussage von der Kanzlerin, die sonst immer alles schön redet oder die Warnung von dem Ober-Zentralbanker? Beides lässt sicher nichts Gutes erahnen. Der Beginn, des zweiten Teiles, der Bankenkrise, dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein...

    Steinbrück heuert bei ThyssenKrupp an

    Gerade mal vier Wochen nach dem Regierungswechsel hat Ex-Finanzminister Peer Steinbrück einen neuen Job in Aussicht: Der Bundestagsabgeordnete soll Ende Januar in den Aufsichtsrat von ThyssenKrupp einziehen. Ein Lupenreiner Lobbykrat, der Steinbrück. Er bekommt ausgerechnet bei der Firma einen lukrativen Posten, die zehntausende Mitarbeiter entlassen möchte. Ein schöner Job für unseren geliebten Peer Wolf, der irgendwie mal etwas mit Sozialer Gerechtigkeit zutun hatte...

    Quellen:

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/risiken-fuer-erholung-merkel-besorgt-ueber-schwaeche-deutscher-banken;2487093
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,662505,00.html

    mfg,

    PaNz3r @ Tagesblog #330

  • Marode Staatsfinanzen; Steigende Strompreise

    Deutschland verfällt dem Schuldenrausch

    Mehr Geld, mehr Aufschwung, mehr Schulden - im Kampf gegen die Krise steuern Bundesregierung und Banken einen gefährlichen Kurs: Den Staatsfinanzen droht eine jahrelange Misere. Der Wachstumskult hat die ganze Gesellschaft erfasst, ein Neuanfang ist dringend nötig. Die Behauptung "Wachstum durch Kredit" ist natürlich nicht ganz richtig, denn es müsste "Wachstum ist Kredit" heißen. Ohne Neu-Verschuldung wird es kein Wachstum geben, das liegt in der Wurzel unseres Finanz- und Wirtschaftssystems. Irgendwann ist aber der Punkt erreicht, indem keine weitere Verschuldung möglich ist - Ein "Systemkollaps" ist die Folge!

    Politische Ehrlichkeit und der Preis des Ökostroms

    Die deutschen Verbraucher müssen für Strom tiefer in die Tasche greifen: Um bis zu 14 Prozent wollen die Energieversorger ab Januar die Preise erhöhen. Grund dafür ist vor allem der Umstieg auf erneuerbare Energien. Dass das einmal teuer werden wird, hat die Politik bislang geflissentlich verschwiegen. Die Gutmenschen wollten ihren "grünen Strom, jetzt müssen "wir" die Rechnung für diese Dekadenz zahlen. Mal gespannt wielange es dauert, bis die Leute wieder nach billigen Strom schreien. Wieviel Geld könnte der Staat und die Bürger eigentlich sparen, wenn der Klimaschwindel auffliegen würde?

    Quellen:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,662266,00.html
    http://www.welt.de/wirtschaft/article5261396/Politische-Ehrlichkeit-und-der-Preis-des-Oekostroms.html

    mfg,

    PaNz3r

  • Beziehung USA - China; Zentralbanken in Not

    Braver Obama schont die Chinesen

    Der große Kommunikator wird ganz kleinlaut: Nach dem mit Spannung erwarteten Gespräch mit Chinas Präsident Hu Jintao las auch Obama nur eine Verlautbarung vor. Keine Kritik an Peking, keine Antworten für die Journalisten. Lediglich eine lauwarme Ankündigung, man wolle den Dialog fortführen. Hier sieht man, wie sich der langsame, weltpolitische Wechsel der Supermächte vollzieht. Die Obama-Regierung merkt anscheinend, dass die USA ihren Machtzenit überschritten hat und überlegt jetzt ganz genau was sie, zu wem sagt - vor ein paar Jahren, war so eine Situation noch undenkbar. Inzwischen wissen die Kommunisten in China, dass sie mit ihren Staatsanleihen mehr Macht über die USA haben, als mit 100 Atombomben....

    Notenbanken kämpfen gegen Geldflut

    Monatelang haben sie die Märkte mit Billionen geflutet - nun würden die Notenbanken die Geldschwemme gern wieder eindämmen. Doch die Exit-Strategie birgt enorme Risiken für die Weltwirtschaft. Ein guter Artikel, der die Zwickmühle der Notenbanken aufzeigt. Denn lieber nehmen die Währungshüter eine massive "Inflation" in Kauf, als das sie die Zinsen erhöhen. Selbst wenn die Wirtschaft sich ein bisschen erholen sollte, bleiben FED & Co. auf ihren jetzigen Kurs. Sobald die Zinsen dann hoch gehen (müssen), wird die Konjunktur wieder in eine Rezession verfallen. Daher ist es egal, ob das Finanzsystem hyperinflationär (wahrscheinlichster Weg) oder deflationär (unwahrscheinlich, da man die Zinsen auf niedrigen Niveau lässt) kollabieren wird - Ersparnisse "retten" können nur werthaltige Sachwerte wie Immobilien, Gold, etc.

    Quellen:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,661703,00.html
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,661615,00.html

    mfg,

    PaNz3r @ Tagesblog #328

    Update: Der Tagesblog für den 18. November entfällt aufgrund von Zeitmangel.

  • Der Tagesblog #327

    China wirft USA riskante Geldpolitik vor

    Die Fronten im Streit um die Währungspolitik zwischen den USA und China haben sich verhärtet. Während Obama seinen Besuch in der Volksrepublik fortsetzte, bekräftigte ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums die bisherige Linie seines Landes. Das Finanzministerium ging zugleich scharf mit der laxen US-Geldpolitik ins Gericht. Die Asiaten hätten nie soviele US-Staatsanleihen kaufen sollen, jetzt haben sie den Salat. Es gibt nun, nur noch zwei Möglichkeiten: 1.) die Papiere auf den Markt werfen - das wäre "Selbstmord" oder 2.) die Anleihen behalten und mit jedem neu gedruckten Dollar Kaufkraft verlieren. Man hat sich anscheinend für letzteres entschieden, wobei die Chinesen sicher versuchen werden, die Papiere langsam und inoffizell abzustoßen. Das Geld stecken sie dann in Rohstoffe! Das merkt man an den deutlich zugenommenen Preisen für (Edel-)Metalle. So wurden auch heute wieder neue Allzeithochs geknackt. Besonders Silber legte eine erstaunlichen Performance hin, +5,5% stieg es im Tagesverlauf! Ähnliches gilt für Palladium und Platin. Gold konnte ca. 2% zulegen und überschritt damit die 1140$-Grenze. Bleibt abzuwarten, ob es in den nächsten Tagen zu einer Konsolidierungsphase kommen wird, denn nach den letzten Preissteigerungen gibt es sicher wieder Gewinnmitnahmen bei einigen Tradern.

    Der neuste Schweinegrippewitz:

    Der Bär sagt: „Wenn ich brülle, zittert der ganze Wald vor Angst.“
    Der Löwe sagt: „Wenn ich brülle, zittert der ganze Dschungel vor Angst.“
    Darauf das Schwein: „Ha, ich brauche nur zu husten und der ganze Planet scheißt sich in die Hose!“

    Quellen:

    http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/waehrungsstreit-china-wirft-usa-riskante-geldpolitik-vor;2484441
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe/edelmetalle-goldpreis-erklimmt-das-naechste-rekordhoch;2484437

    mfg,

    PaNz3r

  • Der Tagesblog #326

    Rentenzahlern drohen neue Rekord-Beiträge

    Die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) während der großen Koalition mit der SPD versprochene Rentengarantie kann für Beitragszahler – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – teuer werden. Die Garantie führt in der Rentenkasse zum Milliarden-Minus. So drohen den Einzahlern Beitragssteigerungen. Beitragserhöhungen traue ich der Merkelregierung durchaus zu, aber ich rechne vielmehr damit, dass die Defizite im Rentensystem durch neue Schulden finanziert werden. Man möchte die Bevölkerung nicht noch mehr reizen, denn es brodelt schon im deutschen Michel - nur unternimmt dieser erst etwas, wenn es bereits zuspät ist...

    US-Regierung will riesige Staatsverschuldung offenbar verstärkt ausweiten

    Die von Barack Obama geführte Regierung der USA zeigt sich zuversichtlich, dass der Kongress die Limitierung zur Staatsverschuldung bis Jahresende nach oben lockert. Wie aus einem Bericht von Bloomberg weiter zu entnehmen ist, wünscht sich das Weiße Haus eine Anhebung der Obergrenze um mindestens 1-1,5 Billionen Dollar. Mal wieder eine gute Nachricht aus den USA! Durch die Ausweitung der Staatsverschuldung, werden die "Inflationsängste" der Staatsanleihenhalter weiter zunehmen. Diese dürften dann verstärkt Bonds (Anleihen) auf den Markt werfen und sich mit dem gewonnen Geld mit Gold, gegen steigende Preise (durch Geldentwertung), absichern.

    Quellen:

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2009-11/15467231-us-regierung-will-riesige-staatsverschuldung-offenbar-verstaerkt-ausweiten-009.htm
    http://www.welt.de/finanzen/Altersvorsorge/article5213870/Rentenzahlern-drohen-neue-Rekord-Beitraege.html#vote_5214044

    mfg,

    PaNz3r

  • Der Tagesblog #325

    Merkel rechtfertigt Steuersenkungen auf Pump

    Das kann doch eine Kanzlerin nicht erschüttern: Angela Merkel zeigt sich von der massiven Kritik der Wirtschaftsweisen an ihrer Finanzpolitik unbeeindruckt. Sie verteidigt die geplanten Steuersenkungen und fordert ein stärkeres Bewusstsein für das Ausmaß der Wirtschaftskrise. Wenn das Ferkel in der Opposition wäre, würde sie die Steuersenkungen nicht verteidigen, sondern verurteilen. Das hat sie 2005, als sie noch nicht Kanzlerin war, ja auch getan. Der Bundestag ist mittlerweile, ein schlechtes Theater, mit noch schlechteren Schauspielern geworden, welches immer das gleiche Stück vorspielt, nur eben mit anderen Akteuren. Die Wirtschaftsweisen, die vom Steuerzahler bezahlt werden, wollen natürlich ihre Gehälter sichern und sind daher sowieso grundsätzlich gegen Steuersenkungen. Wenn man solche Fachidioten, die mit ihren Prognosen immer daneben liegen, entlassen würde, könnte man wenigstens die Steuerausfälle, die durch die Steuersenkungen enstehen würden, ausgleichen. Ein netter Nebeneffekt dabei ist, man hat ein paar Dummschwätzer weniger....

    US-Haushaltsdefizit erreicht im Oktober Rekordhoch

    Das Loch im US-Staatshaushalt wächst weiter: Nach einem Rekorddefizit 2009 war der vergangene Monat der schlechteste Oktober aller Zeiten. In der Kasse klafft ein Minus von 176,4 Milliarden Dollar - mehr als von Experten erwartet. "Onkel Ben" monetisiert die Defizite sowieso durch die Notenpresse! Einen ausgeglichenen Haushalt wird es in den USA, vor einer neuen Währungsreform, nicht mehr geben. Ungedecktes Papiergeld kann man nach belieben vermehren - ein Grund warum wir es ja haben, nicht wahr? Deswegen wird diese Art von Geld auch immer zu seinen inneren Wert zurückkehren - 0. Nicht zuletzt wegen dieser Tatsache, gehen immer mehr Menschen in Gold - sie fürchten um ihr Erspartes. Der aktuelle Goldpreis mag hoch erscheinen, doch das ist er noch lange nicht. Wenn die Leute erstmal merken, dass ihr Geld wertlos wird, werden sie alle in Sachwerte wie z.B. Edelmetalle gehen, dann wird der Preis explodieren! Von daher lieber jetzt einsteigen und mit kurzfristigen Schwankungen leben, als später, wenn es a.) kaum noch Silber & Co. geben wird und b.) nur zu völlig überteuerten Preisen...

    Hier noch ein Werbevideo des Bundesfinanzministerium zum "Kauf" von 10€-Silbermünzen:

    Quellen:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,661255,00.html
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,661025,00.html

    mfg,

    PaNz3r

  • Der Tagesblog #324

    Auferstehen aus Ruinen

    Die SPD hat bei ihrem Parteitag in Dresden der Versuchung widerstanden, ihren Frust am scheidenden Vorsitzenden Franz Müntefering abzuarbeiten. Die Genossen sprachen sich ausführlich aus - und bekommen mit Sigmar Gabriel einen Chef, der ihnen wieder den aufrechten Gang beibringen könnte. Die Hoffnung stirbt zuletzt, zumindest glauben das die Genossen der abgewählten SPD. Mehr bleibt ihnen auch nicht mehr, wenn man die Ergebnisse der letzten Wahlen anschaut. Hoffnung auf bessere Zeiten unter der Führung von Sigmar Gabriel - vor einen Jahr noch ein schlechter Witz, heute Realität. Dabei ist es ganz einfach, denn das Einzige was eine Partei braucht sind gute, frische Ideen, aber genau das kann die SPD nicht bieten, kein Wunder also, dass die Wähler davonlaufen...

    US-Banken retten Einlagensicherung vor Pleite

    Es ist eine Notmaßnahme: Weil immer mehr US-Regionalbanken Bankrott gehen, fehlt der staatlichen Einlagensicherung Geld. Deshalb müssen die Finanzinstute des Landes jetzt 30 Milliarden Euro an Beiträgen im Voraus zahlen. 30 Mrd. Dollar sollen durch diese Vorauszahlungen eingenommen werden, aber selbst nach eigenen Angaben braucht die FDIC (Einlagenfonds) in den nächsten 3 Jahren 100 Mrd. Dollar um alle Pleitebanken zu "sichern". Das heißt, dass im Endeffekt wieder der US-Steuerzahler für seine eigenen Einlagen bezahlen muss. Letztenendes kann jeder Einlagenfonds nur die Summe des Ersparten garantieren, nicht aber den "Wert" des Geldes. Das einzig Wahre kann daher nur echtes physisches Geld in Form von Gold - seit 3000 Jahren Zahlungsmittel - haben! Übrigends sind die Preise für Edelmetalle wieder gestiegen, obwohl die tollen Experten das Gegenteil prognostiziert haben. Das Hauptargrument der Skeptiker ist, dass Gold & Co. "überbewertet" seien, weil sie fast täglich neue Allzeithochs verbuchen können. Gut, das sagen diese Leute schon seit 2001 und seitdem ist der Preis jährlich deutlich angestiegen! Von daher sollte man immer zugreifen, solange der Vorrat reicht! Obwohl es natürlich kurzfristig zu Schwankungen kommen kann, aber langfristig ist der Edelmetall-Investor immer auf der sicheren Seite...Gold auf!

    Quellen:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,661216,00.html
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,661039,00.html

    mfg,

    PaNz3r

  • Der Tagesblog #323

    EU will den USA "alle relevanten" Kontodaten preisgeben

    Ein Entwurf der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft sieht vor, dass US-Behörden künftig alle Daten europäischer Bankkonten auswerten können. Sie dürfen die Daten auch an Drittstaaten weitergeben. Schweden, der moderne Überwachungsstaat schlechthin, will nun seine EU-Ratspräsidentschaft dazu nutzen, die EU-Bürger noch "gläserner" für die USA zumachen, als das bisher schon der Fall war. Natürlich unterstützen die anderen EU-Schurkenstaaten die ganze Aktion - bis auf Österreich. Wenigstens hat jetzt die Piratenpartei wieder neues Kanonenfutter...

    Wirtschaftsweise prophezeien Massenentlassungen

    Die Wirtschaftsweisen erwarten für 2010 Massenentlassungen - und das trotz eines prognostizierten Wachstums von 1,6 Prozent im kommenden Jahr. Der Grund für die Entlassungswelle: Da die Wirtschaft 2009 voraussichtlich um fünf Prozent schrumpft, wird im kommenden Jahr eine seit der Wende noch nie dagewesene Entlassungswelle die deutschen Haushalte treffen, so die fünf Wirtschaftsprofessoren. Die Regierung will das natürlich verhindern und nutzt dazu wie immer neue Schulden. Zum Beispiel soll das Kurzarbeitergeld weiter verlängert werden - doch diese Maßnahme greift bei den meisten Firmen nicht mehr. Trotz allen Massentlassungen und Firmenpleiten wird die Arbeitlosigkeit aber kaum steigen - dafür sorgt die Bundespropagandaagentur für Arbeit...

    Quellen:

    http://wirtschaft.t-online.de/konjunktur-wirtschaftsweise-prophezeien-massenentlassungen/id_20533628/index
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/521171/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

    mfg,

    PaNz3r

  • Der Tagesblog #322

    EU gewährt Deutschland Defizit-Frist bis 2013

    Brüssel verordnet Deutschland einen Sparkurs: In den kommenden Jahren muss die Bundesregierung das Haushaltsdefizit wieder unter die Drei-Prozent-Marke drücken. Auch andere EU-Staaten müssen ihre Schulden radikal senken. Herr Schäuble hat wenigstens etwas Gesicht gewahrt und die restlichen Finanzminister auf den G20 Gipfel veräppelt, denn er hat die Einhaltung des Kriterium bereits jetzt in Aussicht gestellt. Für die restlichen europäischen Länder wird das um einiges schwieriger werden, als für die BRD. Nicht nur die PIGS-Staaten (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien), sondern auch England und Frankreich stehen vor einer Mammutaufgabe. Zum Beispiel gibt es in Spanien eine Jugendarbeitslosigkeitsquote von 41,7% ("normale" offizielle Quote liegt bei 19,3%) und dort sinkt das BIP bereits das fünfte mal in Folge. "Gelöst" wird das Problem mit einer immer größer werdenden Staatsverschuldung - aufkosten des Euros...

    Guttenberg will Truppenabzug offensiv diskutieren

    Der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will das Thema Afghanistan-Abzug "unverdruckst" angehen. "Das Thema Exit-Strategie nehmen wir nicht mehr nur verschüchtert in den Mund", sagt er. Allerdings will er auch die Entsendung weiterer Bundeswehrsoldaten an den Hindukusch nicht kategorisch ausschließen. Solange Obama nichts anderes von der BRD-Regierung verlangt, wird der Status Quo gehalten - da kann Guttenberg soviel reden wie er will. Solche Aussagen dienen nur zur Gesichtswahrung gegenüber der Bevölkerung, denn die ist gegen den Krieg....

    Quellen:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,660678,00.html
    http://www.welt.de/politik/deutschland/article5167439/Guttenberg-will-Truppenabzug-offensiv-diskutieren.html

    mfg,

    PaNz3r

  • Der Tagesblog #321

    Merkel kündigt "schonungslose Analyse" an

    Die schwere Wirtschaftskrise steht nach den Worten von Angela Merkel auch im Zentrum der neuen schwarz-gelben Koalition. In ihrer Regierungserklärung versprach sie eine schonungslose Analyse. Eine Erkenntnis hat die Kanzlerin aber schon gewonnen: die Arbeitslosigkeit werde weiter steigen. Gegenmaßnahmen sind bereits getroffen. Und die kosten Geld. Dafür will Merkel auch eine rasant steigende Verschuldung in Kauf nehmen. Besonders der letzte Satz gefällt mir, der widerspricht sich nämlich inhaltlich direkt mit der Aussage von unseren neuen Bundesfinanzminister Schäuble. Dieser hat auf den G20-Finanzgipfel von einen schnellen Schuldenabbau geredet, damit die BRD wieder die 3% Verschuldungsklausel der EU einhalten kann. Die neue (Tiger)Entenregierung kündigt zudem auch noch einen baldigen Aufschwung an - während das Bundesferkel vor schlimmen Zeiten warnt - Jeder weitere Kommentar überflüssig...

    Energieagentur sagt massiven Ölpreisschub voraus

    190 Dollar für ein Fass Rohöl: Laut Internationaler Energieagentur werden die Energiepreise massiv steigen, die Ausgaben in der EU drohen sich bis 2030 zu verdoppeln. Fachleute warnen vor dramatischen Engpässen - auch bei Erdgas. Abhilfe soll ein komplett neues Energiesystem schaffen. Die steigenden Rohstoff- und Edelmetallpreise zeigen schon, dass es bald zu einer "inflationären" Entwicklung kommen wird. Den Regierungen und Zentralbanken kann ich daher nur meinen besten Dank ausrichten! Denn mit jeden neuen "gedruckten" Geldschein, wird das Papiergeldsystem schwächer und wir "Inflationsanleger" stärker...

    Quellen:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/regierungserklaerung-merkel-kuendigt-schonungslose-analyse-an_aid_452783.html
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,660437,00.html

    mfg,

    PaNz3r

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